Friedensbrief Nr. 2001/01 vom 2. 11. 2001 - Bilder vom Bandenkampfabzeichen und weitere Informationen

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Hier gibt es weitere Informationen zur Ausgabe Nr. 2001/01, insbesondere Bilder vom berüchtigten Bandenkampfabzeichen, welches trotz seiner nazistischen Inhalte im Rahmen der Wiederbewaffung wieder geprägt wurde um die "Wehrbereitschaft" der Nazitäter zu fördern.
Bandenkampfabzeichen von 1944

Quelle für diese Abbildung gleich eines goldenen Bandenkampfabzeichens - also gleich mindestens 100 Mordeinsatztage - ist das Buch Orden und Ehrenzeichen des "Dritten Reiches" von Auktionator Jürgen Brinkmann in Minden (Westf.) Wir fanden es in einer öffentlichen Bibliothek.


Bandenkampfabzeichen von 1958

Quelle für diese Abbildung eines Bandenkampfabzeichens ist die Beilage zum Bundesanzeiger Nr. 41 vom 28. Februar 1958, in der eine ganze Sammlung von 1958 neuausgebenen Orden aus der Nazizeit veröffentlicht ist. Grundsätzlich fallen alle damals ausgebenen Orden in drei Kategorien.

Einige Orden wie der "Blutorden" der NSDAP (Verwundetenabzeichen der NSDAP) und das Mutterkreuz (Karnickelorden für Deutsche Frauen) durften gar nicht mehr getragen werden.

Andere Orden ohne Hakenkreuze und andere Nazisymbole, deren inhaltliche Begründung zur Zeit der Wiederbewaffnung tragbar war, durften und dürfen weiter getragen werden.

Die anderen Orden - wie u.a. das Bandenkampfabzeichen - wurden nach der Gestaltungsvorlage des Bundesministerium des Inneren - wie im Bundesanzeiger veröffentlicht - von den einschlägigen Ordensfabriken neugeprägt und konnten dort von den ordensgeilen Ordensträgern käuflich erworben werden. Diese Orden durften und dürfen bis Heute getragen werden.

Achim Scheve


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