
Quelle für diese Abbildung gleich eines goldenen Bandenkampfabzeichens - also gleich mindestens 100 Mordeinsatztage - ist das Buch Orden und Ehrenzeichen des "Dritten Reiches" von Auktionator Jürgen Brinkmann in Minden (Westf.) Wir fanden es in einer öffentlichen Bibliothek.
Quelle für diese Abbildung eines Bandenkampfabzeichens ist
die Beilage zum Bundesanzeiger Nr. 41 vom 28. Februar 1958, in der eine
ganze Sammlung von 1958 neuausgebenen Orden aus der Nazizeit
veröffentlicht ist. Grundsätzlich fallen alle damals
ausgebenen Orden in drei Kategorien.
Einige Orden wie der "Blutorden" der NSDAP (Verwundetenabzeichen der
NSDAP) und das Mutterkreuz (Karnickelorden für Deutsche Frauen)
durften gar nicht mehr getragen werden.
Andere Orden ohne Hakenkreuze und andere Nazisymbole, deren
inhaltliche Begründung zur Zeit der Wiederbewaffnung
tragbar war, durften und dürfen weiter getragen werden.
Die anderen Orden - wie u.a. das Bandenkampfabzeichen - wurden nach der
Gestaltungsvorlage des Bundesministerium des Inneren - wie im
Bundesanzeiger veröffentlicht - von den einschlägigen
Ordensfabriken neugeprägt und konnten dort von den
ordensgeilen Ordensträgern käuflich erworben werden.
Diese Orden durften und dürfen bis Heute getragen werden.
Achim Scheve
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